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Lohnt sich ein Gaspreisvergleich?

Zwar ist die Auswahl der Gasanbieter nur in den Ballungsgebieten nennenswert, jedoch...

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Die Gaspreisentwicklung

Es ist schon sehr erstaunlich. Im Jahr 1998 wurde mit der revolutionären Entscheidung der Liberalisierung des Gasmarktes eigentlich die Tür in Richtung viel mehr Wettbewerb durch konkurrierende Gasanbieter geöffnet, was im Normalfall ein starkes Fallen der Preise für den Endverbraucher zur Folge hat. Dies funktionierte zum Beispiel auf dem Strommarkt auch ziemlich gut.
Im Gas Bereich hingegen fand anfangs noch so gut wie gar kein Wettbewerb statt. Dem lag vermutlich eine Spirale von zu wenigen Alternativanbietern auf der einen und nicht wirklich wechselwilligen Verbrauchern auf der anderen Seite zugrunde: Den Leuten war ein Wechsel zu unsicher; aus Mangel an Bedarf entstanden wenige Alternativanbieter; und die Leute hatten somit letztendlich auch gar nicht die Wahl, über einen Anbieterwechsel nachzudenken.
Mit der Zeit entstanden dann jedoch immer mehr Anbieter - bundesweit mittlerweile über 700 - und mittlerweile hat man fast überall in Deutschland die Möglichkeit zwischen verschiedenen Alternativen zu entscheiden.

Gasmarkt mit eigenen Gesetzen

Umso erstaunlicher ist hingegen, dass sich dieser Konkurrenzkampf nicht positiv für die Verbraucher ausgewirkt hat und die Preise im Zuge harten Wettbewerbs immer weiter in den Keller gehen, sondern dass die Gaspreisentwicklung den genau gegenteiligen Verlauf genommen hat.
Ziemlich genau vom Zeitpunkt kurz vor der Marktliberalisierung 1998 bis heute sind die Gaspreise um unglaubliche 70% gestiegen. Für eine Menge an Kilowattstunden, für die man im Jahr 2000 noch 1000 Euro bezahlt hat, muss man mittlerweile schon 1700 Euro hinlegen.

Der heikle Punkt an dieser Sache ist, wie so oft, die so gut wie gar nicht vorhandene Transparenz des Ganzen. Die Anbieter wälzen die ständig steigenden Preise natürlich auf ihre Lieferanten ab. Und tatsächlich sind die Beschaffungskosten in den letzten Jahren drastisch gestiegen - zum Jahr 2006 hin z.B. um fast 40 Prozent - wie genau aber nun wirklich die Mehrkosten der Anbieter ausfallen, und wieviel Prozent der beim Verbraucher ankommenden Preiserhöhung auf reine Profitgier der Anbieter zurückzuführen ist, kann niemand so wirklich nachvollziehen.

Erhöhung der Gaspreise

Das Ausmaß der Erhöhungen nahm in letzter Zeit bereits Größenordnungen an, die das Kartellamt veranlassten, sich einzuschalten, sich die Daten und Zahlen von den Anbietern vorlegen zu lassen und diese eingehend zu prüfen. Da das Kartellamt jedoch nicht die Durchschlagskraft einer Preisaufsichtsbehörde hat, die es im Gegensatz zum Strommarkt auf dem Gasmarkt nicht gibt, bleibt zu befürchten, dass sich die Gasversorger auch weiterhin gegenseitig mit Preisanhebungen in die Höhe treiben und sich die Taschen füllen werden.